"Oliver Bendel ... bereitete seit 2007 aktiv mit seiner
Handyroman-Reihe
'Lucy Luder' dem kommerziellen deutschsprachigen Handyroman den Weg und
prägte dessen Gesicht." (Johanna Mauermann, in: Handyromane: Ein
Lesephänomen aus Japan, April 2011; zu japanischen Handyromanen
und den
Handyromanen von Oliver Bendel)
"Oliver Bendel ist ein deutschsprachiger Handyromanautor der ersten
Stunde ... Bendel selber bezeichnet seine Handyromane als
'anspruchsvolle Groschenromane'
..." (Susanne Kraus, in: E-Books auf mobilen Endgeräten, April
2011; zu E-Books und zu den Handyromanen von Oliver Bendel)
"Handyromane? In Japan ein riesiger Trend. ... Rahel Röthlin
wusste darüber so wenig wie jeder andere. Bis sie für das
Schweizer Jugendmagazin '4-teens' ein Interview mit dem Wahlschweizer
Oliver Bendel führte. Dieser gilt als der bekannteste
Handyroman-Autor im deutschsprachigen Raum. Der Autor fragte Rahel
Röthlin, ob sie nicht Lust hätte, einen eigenen Roman
für die Schweiz zu schreiben - in ihrem Luzerner Dialekt, versteht
sich. Sie solle ihm doch ein paar Vorschläge machen. ... Und
nachdem man sich auf einen Plot geeinigt hatte, beginnt die
18-Jährige ihr Schriftstellerdasein." (Stefan Roschi, in: Neue
Luzerner
Zeitung, 23. Juli 2010; zu den Mundarthandyromanen von Oliver Bendel)
"Den Handyroman in Europa lanciert hat Oliver Bendel, freier
Schriftsteller und Professor für Wirtschaftsinformatik. Der
Wahlzürcher
hat Rahel Röthlin zur Pionierarbeit motiviert. Bendel selbst
fungiert
als ihr 'Schreibgötti', ganz im Sinne des großen Alexandre
Dumas. ... Literaturlehrling Röthlin und Meister Bendel feilen
gemeinsam an einer Sprache, die displaytauglich ist." (Nicole
Salathé,
in: Kulturplatz im Schweizer Fernsehen
- SF1, 14. April 2010; zu
den Handyromanen von Oliver Bendel und zu den von ihm erfundenen
Mundarthandyromanen)
"Bendel ist zwar nicht der einzige, aber doch der aktuell
bekannteste
und erfolgreichste deutschsprachige Handyroman-Autor ... Die Sätze
und Dialoge sind meist kurz und prägnant. Gebrochen werden sie
durch längere beschreibende Passagen mit oft überraschenden
Metaphern und durchaus literarischer Qualität ... Bendel bei
seinem geistreichen und bisweilen trocken-ironischen Referat zu folgen,
ist ein Hochgenuss. Wenn er von Detektivin 'Lucy Luder' und ihren nur
halb gelösten Fällen oder seltsam morbiden Gedanken
erzählt; wenn er berichtet, welche Zufälle ihn zur
Schöpfung der anderen Helden 'lonelyboy18' (ein bloggender
Teenager mit Vorliebe für seltsame Beziehungen) und 'Handygirl'
(ein weiblicher Avatar, der im Handy lebt, manchmal aber auch in die
reale Welt entschlüpft) beflügelt hätten, hört man
nicht einen gestandenen Schriftsteller, sondern einen mit
überschäumender Fantasie gesegneten Lausbub sprechen."
(Thomas Wyss, in: Tages-Anzeiger, 25. Februar 2010; zu den Handyromanen
und
den Handyhaikus von Oliver Bendel und zum Vortrag und zur Lesung im
Dada-Haus Cabaret Voltaire in Zürich)
"Der 42-jährige Oliver Bendel ... hat mehrere Romane und
Gedichtbände publiziert. In den vergangenen drei Jahren hat er
zudem Hunderte von Handy-Haikus und rund ein halbes Dutzend
Handy-Romane verfasst; besonders bekannt ist die Serie über die
Abenteuer der Studentin Lucy Luder ... Bendel gilt im deutschsprachigen
Raum als Pionier des Genres, das in Asien entstanden ist und dessen
Fortsetzungsgeschichten in Japan boomen. (Urs Bühler, in:
Neue Zürcher Zeitung, 23. Februar 2010; zu den Handyromanen und
den Handyhaikus von Oliver Bendel)
"Autor Oliver Bendel hat den Handyroman nach Europa gebracht. An
der
Buch.09 will er den Messebesuchern das neue Literaturmedium schmackhaft
machen." (Muriel Mercier, in: Basellandschaftliche Zeitung, 13.
November 2009; zu den Handyromanen von Oliver Bendel)
"Lucy stöhnt und legt auf ... Dass der Handy-Roman, der vor allem
in Japan seit Jahren boomt, auch im deutschsprachigen Raum,
schon der zahllosen Handynutzer wegen, eine Zukunft hat,
lässt sich kaum bezweifeln. Mobile Literatur für den modernen
Globetrotter scheint ein Bedürfnis zu sein. Dazu kommt, dass der
Handy-Roman Experimente (etwa die Entwickung multimedialer Formen)
zulässt, wodurch er der Literatur, inbesondere der modernen,
zweifellos neue Impulse zu geben vermag." (Mario Andreotti, in: Die
Struktur der modernen Literatur, November 2009; zu europäischen
Handyromanen und zu den Handyromanen von Oliver Bendel)
"In the German-speaking countries, a pioneer of the 'Handyroman' has
been Oliver Bendel." (Anker Gemzøe, in: Media Avant-Garde and
Renewal of Genre, 6. - 9. August 2009; zu literarischer Avantgarde und
den Handyromanen von Oliver Bendel)
"Aufregende Telefonbücher" (Jan Mölleken, in: ZEIT
Online,
17. Oktober 2008; zu den Handyromanen von Oliver Bendel)
"Einer der bekanntesten Handybuchautoren im deutschsprachigen Raum ist
Oliver Bendel. Besondere Aufmerksamkeit erlangte seine Romanreihe
Lucy Luder, in der er die Studentin
Lucy als Privatdetektivin auf Spurensuche gehen lässt. Auch
lonelyboy18 und
Handygirl sind Handybücher des
in der Schweiz lebenden Autors ... Im Gegensatz zu anderen,
'herkömmlichen' Romanen des 20. Jahrhunderts tragen die Montagen
in Bendels Handyromanen dazu bei, dass fiktionale Wirklichkeit des
Textes und reale Wirklichkeit enger miteinander korrelieren. Die
Montagen erzeugen folglich nicht Diskontinuität, sondern
erhöhen die Authentizität des Handyromans. Leseprozess und
Illusionsbildung werden dadurch erleichtert. ... Sehr direkt und
oftmals nahezu obszön werden Erlebnisse, Probleme sowie
Liebesleben der zumeist jugendlichen Protogonist(inn)en dargestellt.
Folgender Dialogauszug aus Bendels zweitem
Lucy Luder-Band verdeutlicht das
... Bendel bedient sich in diesem Dialog quasi "unzensierter"
Jugendsprache, die keine Tabus kennt."
(Julia Ricart Brede, in: Literatur im Unterricht, 2/2009, Juli 2009, S.
122 ff.; zu den Handyromanen und zur Serie um Lucy
Luder von Oliver Bendel)
"Kims Artikel erinnert ... an Nihonjinron-Debatten, in denen Japan von
anderen Kulturen abgegrenzt werden soll. Die Aussagen wirken zu
verallgemeinernd und zudem ist die Darstellung von Handyromanen als
spezifisch japanisches Phänomen schlicht falsch, wie die Existenz
von Handyromanen in anderen asiatischen Ländern[n] oder des
deutschen Handyromans "Lucy Luder" zeigt." (Johanna Mauermann, in: Das
Phänomen Handyroman in der zeitgenössischen
japanischen Literatur, Magisterarbeit an der Goethe-Universität in
Frankfurt am Main; zu japanischen Handyromanen und zur Serie um
Lucy
Luder von Oliver Bendel)
"Letztlich aber bleibt Lucys Liebesleben feines Beiwerk, geschickt
spannt Bendel den Bogen durch den aktuellen Fall. Die Detektivin
ermittelt ganz zeitgemäß auch mit dem Internet. Dort
sammelt
sie Infos in Kontaktbörsen wie studivz, recherchiert im
Onlinelexikon Wikipedia." (Jens Eschert, in: Sächsische
Zeitung,
13. Februar 2009; zu "Lucy Luder und die Hand des
Professors" von Oliver Bendel)
"Lucy Luder ist echtes Frischfleisch für den deutschen
Handy-Literaturmarkt. ... 'Ein Reiz für mich liegt darin,
scheinbar leichte Literatur zu schaffen, die aber auf verschiedenen
Ebenen funktioniert', sagt Bendel. So werden in 'Lucy Luder und der
Mord im studiVZ' an einer Stelle ganz nebenher die
Produktionsbedingungen von Kunst diskutiert - alles andere als trivial.
... Tatsächlich liest sich die Geschichte lässig,
witzig und
schnell. Und ganz in der
aktuellsten Gegenwart verankert, bezieht sie klickbare Verweise auf
wikipedia.de und andere Internet-Seiten ein." (Jana E. Seidel, in:
Mannheimer Morgen, 3. Januar 2009;
zu
"Lucy Luder und der Mord im studiVZ" und "Lucy Luder und die Hand des
Professors" von Oliver Bendel)
"Bendels witziger Krimi ..." (Jana E. Seidel, in: ZEIT Campus, 1/2009;
zu
"Lucy Luder und der Mord im studiVZ" von Oliver Bendel)
"Die 20-jährige Heldin mit derber Schnauze ..." (Gabriele
Pfaffenberger, in: BR-online, 12. Dezember 2008; zur Serie um Lucy
Luder von Oliver Bendel)
"Wer leichte, schnelle Unterhaltung mag und sich über
intelligente
Beobachtungen zum multimedialen und allgemeinen Leben freuen kann,
sollte mal reinklicken ..." (Helga Bechmann, in: Campus Innovation,
14. Dezember 2007; zu "Lucy Luder und der Mord im studiVZ" von Oliver
Bendel)
"Der Wirtschaftsprofessor und
freie Schriftsteller Oliver Bendel gilt in Europa als Pionier, was
Handy-Haikus anbelangt. Im Friedberger Schloss lässt er am dritten
Veranstaltungsabend die Grenzen zwischen den Medien verschwimmen. Der
gedruckte Band, aus dem Bendel liest, enthält die Haikus in
herkömmlichen Schriftzeichen und als QR-Codes. Diese Codes sind
Informations-Speicher, die mit einem Scanner ausgelesen werden
können. Parallel zum Textvortrag sprüht der Grafiker
Christoph Knobel einen QR-Code auf eine Leinwand. Wird das Bild mit
einem Handy gescannt, erscheint ein Haiku auf dem Display. Nicht immer
sind Bendels Texte futuristisch. Neben Handygirl und Pixelboy, zwei
Maschinenwesen, geht es auch um Homer, den griechischen Dichter der
Odyssee." (Michael Seefelder,
in: Augburger Allgemeine, 27. Oktober
2010; zur Lesung von Oliver Bendel aus
dem Band
"handyhaiku" im Rahmen des LITERATUR UPDATE BAYERN 2010)
"Asien ist weiter ... In Japan boomt der Handyroman. Die Texte schaffen
es inzwischen auf Bestsellerlisten und werden gedruckt. Auch der
Wahlschweizer Oliver Bendel (40) betreibt inzwischen ein kleines
Internetimperium mit Handyromanen, Handyhaikus und Handygirlserien. Der
promovierte Wirtschaftsinformatiker Bendel ist Professor an der
Fachhochschule Nordwestschweiz." (Christine Richard, in: Basler
Zeitung, 11. Januar 2010;
zu den Handyromanen und zu den Handyhaikus von Oliver Bendel)
"Zu einigem medialen Ruhm brachte es Bendel ... seit 2008 mit
Titeln
wie "Lucy Luder und der Mord im studiVZ" als einer der wenigen
Handyroman-Autoren im deutschsprachigen Raum. Für den umtriebigen
Technik-Freak ein Genre, das dank seiner niedrigen Investitionskosten
das Potenzial zu flächendeckender Verbreitung hat. Innerhalb
weniger Tage ist das Text-File des Autors in eine Java-Anwendung
konvertiert und auf einen Server gestellt. "Anspruchsvolle
Groschenromane" nennt Bendel, was so entstehen kann, oder griffiger
"Underground Mainstream" – und schiebt eine Visitenkarte
über den Tisch, mit der seine zur letzten Leipziger Buchmesse
gestartete Serie "Handygirl" beworben wurde: Dort finden die Kids den
Code eines Premium-SMS-Dienstes, mit dem sie sich die aktuelle Folge
wie einen Klingelton oder ein Video aufs Handy holen können."
(Nils Kahlefend, in: Börsenblatt, 3. Dezember 2009; zu den
Handyromanen und zur Serie um Handygirl von Oliver
Bendel)
"Der bekannteste Autor von Handyromanen im deutschsprachigen
Bereich
ist der promovierte Wirtschaftsinformatiker Oliver Bendel aus
Zürich.
Passend zur Buchmesse in Leipzig hat er einen neuen Roman
Handygirl-Part 1
veröffentlicht und stellt ihn dort vor." (Johannes Jolmes, in:
ZEIT Online, 13.
März 2009; zu den Handyromanen und zu "Handygirl - Part I" von
Oliver Bendel)
"Das Medium Handy hat auch Einfluss auf die Sprache: Diese ist in
Handybüchern einfach, die Texte sind kurz und prägnant.
Trotzdem kann man Handybücher teilweise auf mehreren Ebenen lesen
und verstehen, wie auch Oliver Bendels
lonelyboy18 deutlich macht. In
diesem Handyroman spielt der Autor mit der Funktion des allwissenden
Erzählers und lässt diesen in Gestalt einer Krähe in
einer eigenständigen Rahmenhandlung auftreten." (Julia Ricart
Brede, in: Literatur im Unterricht, 2/2009, Juli 2009, S.
127 ff.; zu den Handyromanen und zu "lonelyboy18" von
Oliver Bendel)